Neue Sachlichkeit in Dresden
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Dresden ist durchaus eine deutsche Großstadt, in der die Architektur der Neuen Sachlichkeit in nicht unbedeutender Vielfalt vertreten ist.
Obwohl der Weltkrieg viel zerstört hat, sind immer noch eindrucksvolle Zeugnisse dieser spannenden Umbruchszeit zu besichtigen.
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![]() Wohnblock von Hans Richter 1928 in Dresden Pieschen, Foto: Jan. 11 TK Wohnhochhaus Wormser Straße von Paul Wolf 1927 - Foto: Dez. 07 Neue Sachlichkeit mit einem Touch ins stromlinienförmige Art Deco: Haus "Dresdner Anzeiger und Porzellan Meißen" mit Glockenspiel-Turm Dresden, Internationale Hygiene Ausstellung 1930, von Arnulf Schelcher |
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Beispiele Neue Sachlichkeit in Dresden
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Siedlung Trachau |
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| Hochhaus Sächsische Staatsbank am Albertplatz Bauzeit: 1929 Architekt: Hermann Paulick |
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| Haus der Jugend (1946 Umbau zum Hotel Astoria) Bauzeit: _1931 Architekt: Paul Wolf Abriss: 1998 |
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| Deutsches Hygiene Museum Bauzeit: _ 1927- 30 Architekt: _Wilhelm Kreis Vor allem in der ehemaligen Hofseite (Foto) finden sich Merkmale der Neuen Sachlichkeit. Die Vorderseite mit ihrer tempelhaften, auftrumpfenden, symmetrischen Front gehört eher nicht die sachliche Ästhetik der Zeit. |
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Flughafen Dresden Klotzsche Die neue Sachlichkeit hörte im Januar 1933 nicht schlagartig auf, sondern wurde durchaus noch weiter verwendet, wie z.B. in großen Teilen hier am ehemaligen Flughafen in Klotzsche. |
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| Wohnblock Pieschen - gegenüber Sachsenbad Bauzeit: _1928 Architekt: Hans Richter |
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| Volksbadeanstalt "Sachsenbad" Bauzeit: _1928- 29 Architekt: Paul Wolf Abriss: drohend evtl. 2011 |
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| Gewerkschaftshaus Bauzeit: _1929-30 Architekt: Carl Fritz Richter |
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| Firmengebäude der Konstumgenossenschaft Bauzeit: _1927- 30 Architekt: Kurt Bärbig |
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| Kraftwerk Mitte am Wettiner Platz Bauzeit: _1926-28 Architekt: Paul Wolf Die Erweiterung des Kraftwerkes mit seinem eindrucksvollen (nunmehr abgerissenen) Kesselhaus gehört nur bedingt zur "Neuen Sachlichkeit". Es gibt zwar kubische Formen und flächige Fassaden. Diese weisen aber sehr hochgestreckte, vertikale Fensterbänder auf, was eher untypisch für die Neue Sachlichkeit in dieser Zeit ist. Die Neue Sachlichkeit distanzierte sich vom Pathetischen traditioneller Architektur, vom Idealistischen, von der Betonung des ambitioniert hoch Aufstrebenden. Lakonie trifft eher die emotionale Grundstimmung. |
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| Hochhaus Wettbewerb am Ring (unrealisiert) Zeit: 1925 Architekt: Heinricht Tessenow Auch Tessenow gliedert bei seinem Hochhaus-Entwurf am Dippoldiswalder Platz seine gewaltige Baumasse nicht durch vertikale Akzente. Von den Eingängen abgesehen, lässt sich eher Zurückhaltung und sachliche Ruhe registrieren. |
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| Sächsisches Finanz- und Zollamt Bauzeit: _1928-31 Architekt: Barthold und Tiede Umbau zum Sächsischen Landtag 1991-94 |
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| Hülße Gymnasium in DD Reick Architekt: Paul Wolf Bauzeit: 1927 - 29 |
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Erweiterung Städt. Krankenhaus Johannstadt |
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| Warenhaus Kaiser & Co (später Knoop) Bauzeit: _1931 (Umbauten: 1950-52) Architekt: Curt Reimer Abriss: 2008 |
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| Deutsches Familien Kaufhaus (DeFaKa) Adresse: Altmarkt / Große Frohngasse Bauzeit: _um 1930 Architekt: unbekannt Natürlich gehört das steil aufragende Walmdach mit der Dachgaube nicht in die Neue Sachlichkeit. Aber die klare Fensterordnung, die schmuckfreie Fassade und insgesamt eine konsequente Geometrie können der Neuen Sachlichkeit zugerechnet werden. |
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| Bauhaus Villa in Hellerau (Haus Chrambach) Bauzeit: _1929 / 30 Architekt: Walter Reitz Adresse: Hoher Weg 11 eher ein Bau des Neuen Bauens, aber auch mit neusachlichen Elementen. Diese Villa im Bauhaus-Stil unter Verzicht auf ein traditionelles Dach blieb in Dresden eine Ausnahme. |
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| Wohnbebauung in Briesnitz (erster Teil eines Rundlings) Gottfried-Keller-Platz 1-4 Bauzeit: 1930 |
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| GEWOBAG-Siedlung am Falkensteinplatz in DD Gruna Architekt: Erich Hempel Bauzeit: 1925 - 28 Mischung von expressionistischen und neusachlichen Elementen Foto: Paulae in wikipedia |
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| Wohnhaus des Architekten Architekt: Adolf Muesmann Bauzeit: 1928 / 32 Adresse: Erlweinstraße 16 Muesmann war 1921 - 1945 Professor für Hochbauten und Entwerfen, Städtebau und Siedlungswesen an der TH Dresden. (Foto 2009 TK) |
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Reichsbankhauptstelle, heute LZB Sachsen |
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Typographie Auch in der Typographie setzte sich in Dresden die Neue Sachlichkeit durch.
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