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Marienstrasse und
Antonsplatz: Nähe Postplatz / Aufnahme: Dezember 03.
Diese Plattenbauten stammen aus Mitte der 60er Jahre.

Leere Plattenbauten
am Straßburger Platz (früher Julius-Fucik-Platz) vor Teilabriss
und Umbau- Februar 04. Der hintere südliche Zehngeschosser ist
inwischen (Dezember 04) mit farbiger Fröhlichkeit saniert.
Bilder der neuen "StrassBURG" von Ende 2004)

Punkthochhäuser
in Plattenbauweise, Zellescher Weg/ Wundtstraße, am Beginn der
Sanierung - (Aufnahme: Februar 04)
Bauzeit: 1969- 71. Architekten: Gunnar Hartmann, Horst Burggraf (Städtebau)
/ Peter Schramm und Kollektiv (Projekt), 15 geschossige Hochhausgruppe,
markanter städtebaulicher Akzent im Süden der Stadt. 6 Häuser
mit ehemals 3180 Betten. 2004 erfolgte eine Sanierung, wobei jedes
Haus ein eigenes neues Design erhielt.

Ehemaliges Fernmelde-technikhaus
der DDR, jetzt Telekom-Komplex an der Freiberger Straße/ Postplatz
in Gleitkernbauweise (ca. 1985). Eine gesamte Etage war zum Abhören
von Telefon- gesprächen für die Stasi reserviert. Aufnahme:
April 04

Produkt der perfekt autogerechten Stadt: Fußgängertunnel
unterm Pirnaischen Platz, gebaut 1970. (Aufnahme: April 2005) Nach
einem Brand ist die Unterführung 2006 geschlossen worden.

Spätkauf-Baracke
gegenüber dem Zwinger (Postplatz), errichtet 1956. Das als temporäre
Architektur gedachte Provisorium stand fast 50 Jahre. Im Juli 2005
ist es mit dem beliebten Biergarten ersatzlos abgerissen worden. -
Aufnahme: Oktober 03
Stadtmarketing a la DDR: Die längst stillgelegte Werbe-Reklame
aus den 70ern blinkte ehemals abwechselnd mit farbigen Neonblumen.
Darunter Terrassengeschoss mit Ateliers. Die Fertigteile haben eine
Meissner Keramikplattenverkleidung. Aufnahme: April 2005
Wohnbebauung Freibergerstraße (10-geschossige Hochhäuser)
1962 - 64. Städtebau: Helmut Hommel, Kurt Röthig. Entwurf:
Heinrich Rettig, Manfred Gruber, Rolf Ermisch und Kollektiv

Technikhäuschen
an der Bushaltestelle Zellescher Weg - Februar 04

V- Betonstützenträger
an einer Plattenbauzeile in Johannstadt (Florian-Geyer-Str) - Nov.05
/
Das Wohngebiet Johannstadt entstand 1969 - 71. Architekt war: Udo
Fehrmann (Städtebau) und Siegmar Schreiber & Horst Linge.
Beim 2. Abschnitt (1972-75) kamen die gleichen Kompelxarchitekten
und Kurt Röthig (Städtebau) zum Einsatz.

Elbschaufassade
des Technikhäuschens im Wasserwerk Hosterwitz (nähe Pillnitz
an der Elbe) - Juni 04 - 2005 ist die Fassade künstlerisch grün
bemalt worden, so daß die ursprüngliche Reliefstrukur stark
in den Hintergrund rückt. Unter anderem ist das DREWAG-Logo (Strom,
Fernwärme, Gas und Wasser) zu sehen.

Die an japanische
Holzfenster erinnernde Loggia an der Stirnseite des inzwischen sanierten
Plattenbaus "Carolinum" an der Petersburger Straße
ist ein herausragndes künstlerisches Mittel. Foto: Oktober 07

Dresden Prohlis
- Plattenbaubezirk von 1975-77 - im Bild: bisher noch nicht saniertes
Hochhaus am Albert-Wolf Platz. Erdgeschosszone mit originalen orangefarbenen
Platten + Werbetypographie im abstrahierten Jugendstil und 70er Jahre-Moderne,
Juni 04

Prohlis: Ensemble von vier dreistrahligen Sternhäusern. Ein großteil
dieser 10-stöckigen Wohngebäude soll rückgebaut werden
(Bild: Heinrich-Mann-Straße), April 05'
Wohngebiet Prohlis: Architekten waren: Heinz Michalk, Udo Fehrmann,
Konrad Lässig (Städtebau) / Gerhard Landgraf, Ingeborg Lampadius
(Komplexarchitekten)

Eine Einzelplatte
am 10-Geschosser in Prohlis an der Kurt-Tucholsky-strasse, April 05
Dresden Prohlis
- Wandbild vom Dresdner Künstler Siegfried Schade an einer Stirnseite
des Wohnblocks Prohliser Allee nahe dem "Prohlis Zentrum",
Juni 04
Der ganze lange Block (Elsterwerdaer Straße 1 bis 7) wurde im
Zuge des "Umbau Ost" von der zuständigen Woba Dresden
im Herbst 04 abgerissen. Als Ersatz entstand eine Grünfläche.
Das Wandbild ist abgenommen und in Omsewitz eingelagert, informierte
das Dresdner Amt für Denkmalschutz. Was damit geschieht, sei
unklar. Das Museum für Dresdner Stadtgeschichte wäre sicher
ein idealer Aufstellungsort für einen Teil der bemalten Platten,
ebenso das Plattenbaumuseum in Johannstadt ...

Polizeianbau (Oktober
2003) - kurz vor dem Abriss. Der Erweiterungsbau des ehemaligen "Volkspolizei-Kreisamtes"
wurde 1976 bis 1979 von Günter Fischer, Manfred Fasold und Kollektiv
errichtet.

Bettenhaus des
ehemaligen Jugendtouristenhotels im Schloßpark Ekberg - gebaut
1986- 87 vom Kollektiv D. Zumpe, als typisches Beispiel der gegenüber
Westdeutschland deutlich ernsthafteren Ost-Postmoderne. (Aufnahme
2003)
Als Deviesenhotel war das Schloß Ekberg und dieser Anbau übrigens
vor 1989 nicht für Ost-Deutsche ohne West- Deutsche- Mark (DM)
zugänglich.

Mitte Achziger Jahre: Neuer Wohnhäuser am dreieckigen Bönischplatz
in DD-Johannstadt: Abkehr vom Massenwohnungsbau, Hinwendung zur Platzgestaltung
in Fortführung vorhandener Altbauten der Vorkriegszeit (rechts
im Bild). Differenzierte Dachlandschaft in Schiefer, Sockelzone in
Sandsteinverkleidung, Geschäfte und Dienstleistung im EG/ Aufnahme
Dezember 2004
Literaturtipps:
Christoph Bernhardt, Thomas Wolfes (Hrsg.): Schönheit und Typenprojektierung:
der DDR-Städtebau im internationalen Kontext, Erkner 2005.
Alexander Mitscherlich:
Die Unwirtlichkeit unserer Städte. Anstiftung zum Unfrieden,
Frankfurt a. Main 1965
"Die Städte
aber werden nicht ansprechender werden, bevor wir nicht über
sie mit Leidenschaft nachgedacht haben." A.Mitscherlich
Alle
Fotografien © 2003- 07 Thomas Kantschew
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